Blog: Interview mit Claudia Lanzinger & Birgit Kayser

Im Gespräch mit Claudia Lanzinger & Birgit Kayser

Claudia und Birgit erzählen uns von sich, was sie verbindet, was sie uns mitgeben wollen und vieles mehr

Blog:  Interview mit Claudia Lanzinger und Birgit Kayser

Wenn zwei zusammen ein Seminar halten, ist es spannend zu erfahren, wie sich beide gefunden haben, wie sie sich ergänzen und vieles mehr. All das und noch viel mehr haben wir Claudia und Birgit in unserem Interview gefragt. Eine Frage - zwei Antworten. Lest selbst!

 

Wie habt ihr beide euch gefunden?

 

Claudia: Wir haben uns beide als Arbeitskolleginnen vor mehr als 13 Jahren kennen gelernt. (Kollegin bedeutet in der Schweiz Freundin).  Beide auf der Suche nach Sinnhaftigkeit und neuen Inhalten. Trotz der großen Unterschiede zwischen uns waren unsere Seelen von Anfang an ganz intensiv verbunden und unsere Beziehung zueinander von inniger Tiefe geprägt.  Ich hatte damals schon angefangen, mich anders zu orientieren. Meine Ausbildung zur Ayurvedamasseurin hatte ich abgeschlossen, und Birgit war eine meine ersten „Kundinnen“.  Wir hatten sehr intensive Massagesitzungen, die mir sehr viel Vertrauen gegeben haben, dass das, was ich tue, der richtige Weg für mich ist.  Und gleichzeitig konnte ich Birgit darin bekräftigen, den Ausstieg zu wagen …

Birgit, magst Du weiter erzählen…?

 

Birgit: Ich fand in Claudia eine Verbündete - auf allen Ebenen. Mit ihrer liebe- und verständnisvollen Unterstützung, auch durch ihre ayurvedischen Massagen, habe ich es damals geschafft, mich aus meinem System herauszubewegen. Für mich war der Ausstieg aus gesundheitlichen und psychischen Gründen notwendig und nicht mehr aufzuschieben. Wenn man diesen Schritt wagt, konfrontiert man die Menschen aus dem nahen Umfeld in erster Linie mit ihren eigenen Ängsten und stößt daher eher auf Hindernisse. Claudia hat mich bestärkt und losgelassen, in dem Wissen, dass unsere Verbindung immer besteht. Ich habe dann in Frankfurt alles aufgelöst, meinen Rucksack gepackt und bin 1.5 Jahre auf Reisen gegangen. Im Anschluss habe ich mein neues Zuhause in der Schweiz gefunden. Die Verbindung zu Claudia brach nie ab.

 

 

Jede von euch wirkt so ganz anders auf mich. Worin ergänzt ihr euch?

 

Birgit: Wir haben das gleiche Ziel und sind uns auf Seelenebene sehr ähnlich. Von daher empfinde ich uns nicht so unterschiedlich.  Ich schätze Claudias Bodenständigkeit, ihre Ruhe und Wärme. Und wenn ich mal zu luftig bin, finde ich durch Claudia schnell wieder zurück auf den Boden.

 

Claudia: Interessant, dass Du es so siehst, Sabine! ich empfinde es auch nicht so, obwohl wir natürlich ganz unterschiedliche Fähigkeiten haben.  Aber auch das macht doch gerade das den Reiz jeder Partnerschaft, Beziehung oder Freundschaft aus! Solange das Ziel dasselbe ist, können sich unterschiedliche Eigenschaften hervorragend ergänzen.  Ich habe eine große Antriebskraft und sehr viel Energie. Wann immer ich über das Ziel hinaus schieße und zu viel will, bremst Birgt mich ab und zeigt mir, dass sich Vieles auch mit Leichtigkeit fügt. Von daher lerne ich von ihr, es einfach mal geschehen zu lassen und mich auch mal treiben zu lassen, solange mein Alltag das zulässt.

 

 

Gibt es ein spezielles Erlebnis/Ereignis, das euch zu dem geformt hat, was ihr heute seid?

 

Claudia: in meinem familiären Umfeld gab es nur erfolgreiche Männer und als Mädchen konnte ich da nicht unbedingt hin! Für mich war das von Anfang an eine Konditionierung, gegen die ich gearbeitet habe: Ich war beruflich sehr früh erfolgreich und in einer Management-Position bereits mit 26 Jahren weltweit unterwegs. Mit 35 Jahren war ich an dem Punkt, wo ich nach jeder Fernreise unter Spannungskopfschmerzen und Übelkeit litt und wirklich am eigenen Leib spürte, dass das, was ich bisher erreicht hatte, nicht unbedingt Erfolg auf allen Lebensebenen war. Ayurveda bot mir Möglichkeiten zu gesunden und zu entspannen.. Und irgendwann war der Wunsch da, das -und noch einiges mehr - selbst zu lernen und an Menschen weiterzugeben.

 

Birgit: Ich war seit frühester Kindheit durch Krankheiten und Schmerzen geplagt. Durch familiäre Prägung strebte ich damals vor allem nach gesellschaftlicher Anerkennung und Status. Doch irgendwann verstand ich, dass ich zur Heilung und einem glücklichen Leben nur kommen kann, wenn ich meinen Weg radikal ändere. Ich habe alte Konzepte losgelassen, mich geöffnet und alles auf mich zukommen lassen. Somit bekamen meine unterdrückten heilerischen Fähigkeiten und Interessen auch wieder Raum in meinem Leben.

 

 

Was ist euer persönlicher Weg, die Seele baumeln zu lassen und in eurem Selbst zu bleiben?

 

Birgit: Ich nehme mir konsequent jeden Tag Zeit für mich, ich beobachte und respektiere meine Gefühle und achte auf meine Gedanken, und das ständig!

 

Claudia:  Wenn ich mich erden möchte, gehe ich in die Natur oder arbeite im Garten. Ein herrliches Gefühl, danach körperlich müde, aber geistig wach zu sein.  Ich liebe die Fülle und bin Genießer auf allen Ebenen, von daher gönne ich mir auch gerne Wellnessanwendungen.  Wenn der Alltag mich droht zu überrollen, fahre ich ganz schnell nach Zürich, gehe mit Birgit am Zürisee spazieren und diskutiere mit ihr die Nächte durch. Danach ist der Reset-Knopf gedrückt!

 

 

Habt ihr ein Lebensmotto, das für euch steht?

 

Claudia: „Lieber Vielfalt als Einfalt“.  Das Leben ist bunt und es gibt viele Wege, die man gehen kann. Das Ziel kann man auf verschiedenen Wegen erreichen. Zudem sind wir alle einzig; und es geht darum, jeden Einzelnen in seiner Art zu respektieren und zu fördern.

 

Birgit: Wenn wir von der Erde gehen werden wir gefragt, ob wir glücklich waren. Ich möchte jeden Tag glücklich sein und nur das tun, was ich auch am letzten Tag meines Lebens tuen würde.

 

 

Was möchtet ihr den Menschen (mit-)geben?

 

Claudia: Jeder ist einzig und wertvoll und kann sein volles Potential erschließen, wenn er Verantwortung für sein Leben übernimmt. Dabei begleite ich ihn gerne, solange es nötig ist.

 

Birgit: Achtsam, liebevoll und respektvoll für sich zu sorgen und immer mehr den eigenen Lebensweg beschreiten.

 

 

Vielen Dank ihr beiden, dass ihr uns so einiges über euch erzählt habt!


Wir freuen uns auf euer Seminar "Reise zum Selbst" im Sommer nächsten Jahres im Findhof im Bergischen Land
und im Alla Mason in der Schweiz!

 


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