Basenfast - was ist das?

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Basenfasten

 

In wenigen Tagen beginnt die alljährliche Fastenzeit. Dieser 40-tägige Zeitraum zwischen Aschermittwoch und Ostern hat zwar religiöse Hintergründe - dennoch kann jeder seinem Körper in dieser Zeit etwas Gutes tun. Ich finde, dies ist ein guter Anlass.

 

Möglichkeiten, wie man Fasten kann, gibt es viele. Mit oder ohne Begleitung - also alleine zu Hause, oder unter professioneller Anleitung. Und auch die Fastenarten sind vielfältig.

 

Eine schöne - und wie ich finde angenehme Möglichkeit des Fastens ist in meinen Augen - das Basenfasten.

 

Klären wir das mal, was Basenfasten überhaupt ist.

 

Was ist Basenfasten?

 

Kurz zusammengefasst kann man schon einmal sagen: Basenfasten ist „Fasten" mit viel Obst, Gemüse und anderen Basen bildenden Lebensmitteln. Dies führt dabei zu einer sanften, dosierten Entgiftung und Entschlackung.

 

Basenfasten

 

Ein Basenfasten Tag kann zum Beispiel wie folgt aussehen:

 

morgens: ein großer Obstteller und Kräutertee

mittags: Gemüsebrühe und Rote Beete Salat mit Walnüssen

abends: Basensuppe, warmes Gemüse wie zum Beispiel gefüllte Kartoffeln mit Wirsinggemüse

 

Oder es könnte auch sein: eine Mangold-Maronen-Pfanne am Abend, Gemüse aus dem Wok, Karottensuppe zum Mittagessen, Süßkartoffel mit Lauch...

Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

 

Die Rezepte sind vielfältig und für jeden Geschmack ist sicherlich das Richtige dabei.

Kurzum: es gibt während des Basenfastens wirkliches Leckeres zu essen!

 

 

Warum sollte man Basenfasten?

 

Sauer macht nicht lustig - sondern krank!

 

Wo es zu sauer wird, erschwert es das Leben. Unwohlsein macht sich breit. Man wird bei jeder Kleinigkeit im wahrsten Sinne des Wortes sauer! Man fühlt sich ausgelaugt! Die Bewegung fällt schwer, negative Gedanken, Verstimmung, leichte Depressionen beeinträchtigen unser tägliches Leben.

 

Durch Basenfasten entlastet Ihr euren Stoffwechsel indem ihr auf Säure bildende Lebensmittel verzichtet. Dies hat zur positiven Folge, dass Säuren und Schlacken, die sich im Körper befinden, nach und nach ausgeschieden werden.

 

 

 

Basenfasten - viel Trinken

 

Während des Basenfastens sollten wir darauf achten, viel zu trinken. 2-3 Liter sollten es schon sein. Dies spült Schadstoffe aus dem Körper. Schadstoffe, die während des Basenfastens gelöst wurden. Zudem aktiviert es unseren Stoffwechsel. Trinken ist grundsätzlich ebenso wichtig wie die Ernährung als solches.

 

 

Neben frischem Quellwasser sind auch Kräutertees ideal. Hier einmal einige Beispiele, welche Kräuter was unterstützen:

 

 

  • Fencheltee: Fenchel beruhigt und entbläht (wer Kinder hat weiß dies sicherlich)
  • Brombeerblätter: wirken bluteinigend und beruhigend
  • Brennnessel: wirkt harntreibend und die Kieselsäure stärkt Haut, Haare und Nägel
  • Lindenblüten: steigern die Abwehrkräfte
  • Ingwer: harmonisiert den Magen-Darmbereich

 

Und so gibt es viele weitere Kräutertees - auch als spezielle Kräutermischungen. Meiner Meinung ist Abwechslung und eine richtige Dosierung der Tees dringend notwendig. Auch hier kann es ein "zu viel" geben.

 

Als Ergänzung zum Trinken sind auch Wickel hilfreich, um Schlacken aus dem Körper zu transportieren. Auch ein Saunagang kann die Entgiftung unterstützen - jemandem wie ihr euch fühlt.

 

Was geschieht nach dem Basenfasten?

 

Wir wollen natürlich alle Ergebnisse haben bzw. sehen. Das ist ganz klar und verständlich. Und natürlich sind die Ergebnisse auch ein großer Motivationsfaktor...

 

Schauen wir doch mal, wie der Erfolg bei Basenfasten aussehen kann.

 

  • Das Wohlbefinden steigt merklich an.
  • Es entwickelt sich ein neues Körpergefühl.
  • Die Haut sieht reiner und klarer aus - auch wenn es anfangs vielleicht vermehrt zu Pickeln kommen kann. Es will ja schließlich ja alles erstmal raus.
  • Das Haar wird kräftiger und glänzender.
  • Das Immunsystem wird wieder gestärkt und kann wieder besser Krankheiten entgegenwirken.
  • Und Pfunde können natürlich ebenso purzeln. 2-3 kg können in einer Woche Basenfasten schon möglich sein, wobei hierauf nicht das Hauptaugenmerk liegt. Es ist eine Fastenkur zum Entsäuern und Entschlacken und keine Abmagerungskur.

 

Basenfasten - in der Ruhe liegt die Kraft

 

Während des Basenfastens ist Ruhe angesagt. Das ist keine Zeit für körperliche Anstrengungen. Wobei Bewegung schon gut tut. Ein genüsslicher Spaziergang an der frischen Luft sollte jeden Tag dabei sein. Dies tut auch der Seele gut.

 

Auch Schwimmen ist eine gute Möglichkeit. Überfordert euch dabei nicht. Macht lieber nach und nach ein paar Minuten mehr. Minuten keine Stunden!

 

Abschalten und innehalten sind ebenfalls Aspekte, die zur Ruhe gehören. Während des Basenfastens sollen auch alle Organe und Zelle wieder Zeit für sich und ihre Aufgaben erhalten können.

 

 

Wer kann Basenfasten machen?

 

Grundsätzlich können alle Menschen, die sich gesund fühlen, Basenfasten machen. Schwangeren oder stillenden Müttern, oder auch Menschen, die sich in ärztlicher Behandlung befinden, sich labil fühlen und stark psychisch beansprucht sind, oder regelmäßig Medikamente einnehmen, wird hiervon abgeraten. Abgeraten wird es auch, wenn jemand gerade eine schwere Operation hinter sich hat.

Wer unsicher ist, kann oder sollte seinen Arzt zu Rate ziehen.

 

Wichtig ist, sich genügend Ruhe zu gönnen (siehe auch oben) und einen entsprechenden Urlaub dazu einzuplanen. Vor allem, wenn man dies alleine zu Hause machen will. Ruhe ist ganz wichtig. Stress und Hektik sind hier fehl am Platz. Allen, die noch nie Fastenkuren gemacht haben, rate ich dazu, das erste Mal unter professioneller Anleitung zu tun. Dies hat zudem den Vorteil, dass man - weit weg vom Alltag - mehr Entspannung findet.

 

 

Noch ein kurzes Wort zum Fasten.

 

Fastentage sind immer eine Wohltat für den Körper - kann sich hier doch alles wieder reinigen. Jedoch ist es wichtig, sich einmal konkret seine Ernährungsgewohnheiten im Grundsatz anzuschauen. Nur eine grundlegende Ernährungsumstellung oder Optimierung kann unser Körper dauerhaft gesund halten und stärken. Dazu müssen wir in die Eigenverantwortung gehen und auch auf unseren Körper hören.

 

Schritt für Schritt. Und jeder Schritt ist der richtige in die richtige Richtung.

 

 

Ein wundervoller Ort zum Basenfasten ist zum Beispiel das BIO Hotel Landgut Tiefleiten im Bayerischen Wald. Hier kann man sich eine Woche Auszeit gönnen und sich von Kopf bis Fuß verwöhnen lassen. Gleichzeitig befreit man seinen Körper unter professioneller Anleitung von Schlacken und Säuren. Was will man mehr?

 

Schlagworte: #Basenfasten #Ernährung

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Kommentare: 2
  • #1

    Ines (Montag, 13 März 2017 15:44)

    Ich habe ja gerade meine erste Fastenkur hinter mir. Alleine zuhause. Für meinen Blog nehme ich jeden Monat einen Gesundheitstipp und die Lupe und mache den Eigenversuch. Das Fasten hat mir echt gut getan und ich kann es jedem nur empfehlen. Ob ein paar Tage oder länger, man fühlt sich einfach gut!

  • #2

    Claudia Lanzinger (Sonntag, 09 April 2017 15:58)

    Liebe Sabine, danke für diese klare Zusammenfassung und Erklärung zum Basenfasten.
    Das werde ich mit Sicherheit einmal ausprobieren.
    ich bin ja gerade auch im Selbstversuch mit meinem Programm, aber das Basenfasten spricht mich sehr an!
    Wer sich dafür interessiert: 5,8 kg habe ich nun abgenommen
    http://derwegzudirselbst.de/ein-weg-zu-mehr-vitalitaet-tr-90

    Danke!