besondere Kraftorte: Hill of Tara

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Besondere Kraftorte: Hill of Tara in Irland

 

Hill of Tara - Kraftplatz und Mythologie

 

 

 

Wer eine Reise nach Irland unternimmt, unternimmt immer auch eine Zeitreise in die mystische Geschichte Irlands. Eine Reise in die spirituelle Vergangenheit der Insel. Die Zahl an Legenden und Mythen, die sich um Irland und die damaligen Geschehnisse ranken, ist groß. Und eine Geschichte ist faszinierender als die andere. Jede Burg, jeder Landstrich, jeder Fluss - sie alle erzählen eine eigene Legende.

 

Genauso verhält es sich mit besonderen Kraftplätzen. Egal wohin man sich in Irland begibt: auf Schritt und Tritt ist auf der ganzen Insel eine besondere Atmosphäre spürbar.

 

Überall in Irland zeigen sich uralte Bergrücken, kraftvolle Plätze, prähistorische Dolmen - die Insel ist übersät von mystischen und sagenumwobenen Orten.

 

Schon vor über 9000 Jahren kamen die ersten Siedler nach Irland. Die großen Megalith Gräber wie Newgrange und Knowth entstanden in dieser Zeitepoche.

 

 

Der Hill of Tara

 

Der Hill auf Tara - der Hügel von Tara - im irischen County Meath westlich von Dublin, war und ist seit jeher ein ganz besonderer Ort.

 

In dieser Region soll einst der mythische König Tuathal Techtmar (ca. 1. Jh. n. Chr.) die fünfte irische Provinz gegründet haben. Diese entstand aus bereits bestehenden Teilen der anderen 4 Provinzen (Ulster, Leinster, Munster und Connacht) und war Sitz der irischen Hochkönige. Seit dem 3. Jahrhundert hatten hier zunächst Priester-Könige und später auch die Hoch-Könige ihren Sitz.

 

Alle 3 Jahre fand an diesem Ort eine Volksversammlung statt, zu der alle Könige, wichtige Priester und Druiden aus allen Provinzen anreisten. Hier wurden Gesetze beschlossen und Streitigkeiten geschlichtet.

 

Die Erhebung Hill of Tara zählt zu den wichtigsten und am meisten verehrteste Gegenden im ganzen Land. Wie oben schon erwähnt, war der Hügel einst die Residenz des „High King of Ireland“ - der irischen Hochkönige. Heute sind von der Anlage nur noch Reste vorhanden.

 

Viele Mythen und Legenden ranken sich um den Hill of Tara. Der letzte Hochkönig Irlands, Brian Boru, Schlüsselfigur der irischen Legenden und Geschichte, regierte Irland von 1002-1014, nachdem er seinen Vorgänger bei der berühmten Schlacht am Hill of Tara besiegte.

 

Forschungen ergaben, dass der Hill of Tara und die Umgebung bereits in der frühen Steinzeit besiedelt waren. Es wird vermutet, dass dies nicht nur politisches, sondern auch religiöses und spirituelles Zentrum Irlands war. Auch wird der Hill of Tara auch als Heimat und Sitz vieler Götter und Druiden angesehen. Und der Name „Tara“ soll von der keltischen Göttin Tea abstammen.

 

 

 

Wie auch immer. Es ist ein besonderes Erlebnis, diese schon seit der Steinzeit wichtige Kultstätte während eines Besuchs von Irland zu erkunden und zu erfühlen. Die alten Energien von einst sind immer noch spürbar.

 

 

Was kann man heute noch am Hill of Tara sehen?

 

Im Freien kann man immer noch eine alte Grabanlage aus der Steinzeit besichtigen (um 2.000 v. Chr.), zwei Ringforts und weitere Forts, die nach Figuren aus der irischen Folklore benannt wurden.

 

Und das spirituelle Erbe des Hill of Tara ist immer noch allgegenwärtig.

 

 

County Meath

 

Neben dem Hill of Tara gibt es im County Meath noch eine Reihe weiterer wichtiger und bedeutender Plätze. So zum Beispiel das Hügelgrab Newgrange oder auch der megalithischer Friedhof von Loughcrew.

 

 

Bei einem Besuch vom Hill of Tara spürt man den Zauber Irlands.

 

So zum Beispiel während unserer spirituellen Rundreise "Mystisches Irland"


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