So bin ich!

Blog: So bin ich - eine Selbstanalyse

 

So bin ich! Eine Selbstanalyse.

 

Ich bin kein „Listenfreund“. Ehrlich gesagt finde ich es furchtbar, alle möglichen Pläne zu schreiben oder „to do Listen“ zu erstellen. Ich mache lieber. Ob das immer so positiv ist, sei mal dahin gestellt.

 

Nun habe ich mir jedoch einmal die Zeit genommen (eine Frage, die mir direkt dazu einfällt: nehme ich mir eigentlich genügend Zeit für mich??? - werde ich jetzt bei der Gelegenheit nun direkt einmal klären) und habe mich selbst beschrieben. Unabhängig davon, mich dabei zu bewerten und mich mit Schulnoten zu versehen. Es ging mir dabei darum, mich selbst zu beschreiben. So bin ich!

 

Ich ging in mehreren Etappen vor:

 

 

Wie wohl fühle ich mich in meiner Haut?

 

Ich fing beim „offensichtlichen“ an - also bei meinem Äußeren. Dabei stellte ich mich nackt vor einen großen Spiegel. Wie geht es mir, wenn ich in den Spiegel schaue? Was sehe ich? Was mag ich an mir und meinem Erscheinungsbild? Was nicht so.

 

Ganz wichtig war mir dabei, auch das aufzuschreiben was ich mag und nicht nur das „andere“. Spannend fand ich, dass ich mehr „was ich mag“ zwischenzeitlich schrieb. Ja, „zwischenzeitlich“ ist das passende Wort in diesem Satz. Das war nicht immer so. Jahrelang fand ich meine Beine zu dick, hatte zu viele Muttermale und die Füße könnten auch eine schönere Form haben…

 

Dann ging ich sogar noch einen Schritt weiter, der mich so einigen Mut zusammen nehmen ließ: Was finde ich besonders schön an mir? Das kostete mich anfangs zunächst einige Überwindung. Als ich dann die Handbremse in meinem Kopf gelockert hatte, ging auch dies ganz leicht. Und siehe da: es war so einiges, was ich an mir schön fand!

 

 

 

Meine inneren Stärken und Schwächen

 

Nun ging ich einen Schritt weiter - mit etwas, was mir nicht im Spiegel offensichtlich entgegen blickt. Ich schrieb meine inneren Stärken und Schwächen auf. Also das, was mich „eigentlich“ ausmacht. So beim näheren Hinschauen, wurde mir manches bewusst, dass das eine gar keine Stärke und das andere gar keine Schwäche ist! Ich legte den Fokus hierbei auf mich! Nicht, wie es bei anderen wirkt und ankommt. Dadurch kam ein ganz anderes „Weltbild“ von mir zu Tage. Spannend, was so tief alles in mir schlummert...

 

 

Mein Vertrauen

 

Und zum Abschluss stellte ich mir noch meine ganz eigene „Vertrauensfrage“: vertraue ich mir selbst zu 100 % und mehr? Diese Frage hört sich jetzt vielleicht etwas „blöd“ an, aber sie förderte nochmals einiges zu Tage, was wirklich ganz, ganz weit unten - oder vielmehr innen in mir versteckt war. Normalerweise lautet sie eher: "vertraust DU mir" oder "vertraue ich Dir". Wen man sich die Frage stellt: "Vertraue ICH MIR" in all meinem Tun, so werden Punkte sichtbar, bei denen es nicht wirklich immer 100 % und mehr der Fall ist.

 

 

Abschließend sage ich über diese „Liste“: es hat sich wirklich gelohnt, diese Selbstanalyse wertfrei anzustellen!

So bin ich!

 

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