Ich liebe Salbei!

Blog: Salbei zum Kochen und als Heilpflanze

Salbei: zum Kochen und als Heilpflanze

 

Ich liebe Salbei!

 

Hausgemachte gefüllte Nudeln ganz einfach in Salbeibutter geschwenkt - herrlich! Und auch sonst finde ich vielerlei Verwendung beim Kochen. Es gibt so lecker Rezepte mit Salbei. Neben dem Geschmack hilft Salbei auch dabei Fette besser zu verdauen. Und das Aroma ist einzigartig.

 

Ganz traditionell passt Salbei zu Geflügel, aber auch zu Ofenkartoffeln oder eben zu Gnocchi, Nudeln und Co. Am besten sind zum Kochen frische Blätter.

 

Aus diesem Grund steht auch eine Salbei Pflanze bei mir auf der Terrasse. Irgendwann hatte ich diese Salbei Pflanze einmal als "Küchenkraut" gekauft und dann in den Topf umgepflanzt. Seitdem bedankt sich der Salbei jedes Jahr Mitte/Ende Mai mit wunderschönen lila Blütchen. Auch im Garten befindet sich eine Pflanze, die komischerweise aber nur alle 2 Jahre erscheint. Wo sie das Jahr dazwischen immer ist weiß ich nicht.

 

 

Salbei als Heilpflanze

 

Doch der Salbei ist noch viel mehr, als nur ein Küchenkraut. Auch als Heilpflanze verdient er Respekt. Gegen Zahnfleischbluten und unreiner Haut, gegen Mundgeruch und bei Erkältungen, zur Verdauung - viele Wirkungsweisen sind im zu Eigen.

 

 

Der offizielle Name lautet: salvia officinalis. Mehr als 900 verschiedene Arten gibt es. Ursprünglich war der Salbei im Mittelmeerraum zu Hause und kam durch die Römer über die Alpen nach Mitteleuropa. Auch in unserer Region lässt er sich wunderbar kultivieren - und ist durch die zarten Blüten im Frühsommer eine wahre Augenweide. Und Hummeln und Bienen lieben die Blütchen ebenfalls. Allerdings sollte man den Salbei nicht im Herbst zurückschneiden, da er sonst anfällig für Frost werden kann.

 

 

Im Inneren seiner fleischigen Blätter verstecken sich wahre Schätze. Die enthaltenen ätherischen Öle wirken desinfizierend und antibakteriell.

 

Man kann die Salbeiblätter trocknen und daraus Tee kochen oder als Mundspülung verwenden. Ähnlich wie Kamille. Auch ein wohltuender Badezusatz lässt sich leicht herstellen.

 

Darüber hinaus kommen auch östrogenartige Substanzen im Salbei vor, die Regelschmerzen reduzieren, in der Pubertät gegen Akne helfen oder auch in den Wechseljahren unterstützend wirken.

 

 

Jedoch sollten Schwangere und Babys Salbei nicht verwenden. Grund sind Thujone, die im Salbei vorkommen und toxisch wirken können. Auch bei einer längeren Anwendung.

 

Salbei Rezepte:

 

Hier einige Rezepte mit Salbei als Heilkraut:

 

Badezusatz

Aus ca. 50 g getrockneten Salbei Blättern und 1 l Wasser einen Sud kochen. Dann 15-20 Minuten ziehen lassen und abseihen. Ins Badewasser geben.

 

Salbeitee

1-1,5 g getrocknete Salbeiblätter mit 150 ml heißem Wasser übergießen und ca. 10 Minuten ziehen lassen

 

 

Übersetzt heißt Salbei übrigens: ganz, gesund, heil - und stammt vom lat. "salvus" ab.
Wenn das nicht passend ist!

 

 

 

PS: wer sich von einem wunderbaren Duft betören lassen möchte, sollte sich Ananas-Salbei auf die Terrasse holen. Diese Pflanze stammt aus Mexiko und die Blätter verströmen den Duft nach Ananas.

 


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