Ich liebe meinen rosa Elefanten

Blog: ich liebe meinen rosa Elefanten

Oder wie Du Deine Gedanken lieben lernst

 

Es ist so klassisch! Was passiert, wenn jemand zu mir sagt: „Denke nicht an einen rosa Elefanten“? Laut trötend stolziert er sofort fröhlich vor meinem geistigen Auge durch meine Gedanken und strahlt mich dabei an.

 

 Und das passiert bei allen Dingen im Leben. Sobald jemand zu mir sagt: „Denke nicht an…“ ist mein erster Gedanke genau eben das. Und dieser Gedanke kann sich dann ganz tapfer eine Weile halten.

 

Natürlich geht das auch mit mir selbst. Sobald ich beschließe, an etwas nicht mehr zu denken, ist es genau eben dies, was mir im Kopf rumgeistert. Penetrant und ständig.

 

Übrigens funktioniert das zum Beispiel auch bei: „ du darfst jetzt nicht…“ oder „denke doch mal quer“. So geradlinig war dann mein Denken wohl noch nie.

 

 

Es passiert also gedanklich immer sofort das Gegenteil von dem, was „man“ nicht sollte. Dieses Etwas ist genau in diesem Moment in den Fokus des Denkens gerutscht.

 

 

Wer ist überhaupt der rosa Elefant?

 

Im Englischen ist der „rosa Elefant“ ein Synonym für eine alkoholbedingte Halluzination. Darum geht es hierbei jedoch gar - wir können es auch mit „unliebsamen Gedanken“ gleichsetzen. Also Gedanken an Dinge, Situationen, Gegebenheiten etc., die uns nicht gut tun, uns jedoch lange beschäftigen können.

 

 

Also was tun?

 

Gedanken einfach abstellen?

 

Mit etwas Übung ist dies natürlich möglich. Es gibt viele Wege, wie Meditation, achtsames Denken usw.

Ehrlich gesagt gibt es jedoch leichtere Dinge im Leben, als die Gedanken einfach von jetzt auf gleich abzustellen und an etwas anderes zu denken.

 

Meist ist die erste Reaktion, dass durch diesen Zwang - genau eben dies nicht zu tun - sich zunächst erst einmal alles in uns blockiert. Diese Blockade, die dann im Kopf entsteht, ist ganz weit entfernt davon, dass wir in unserer eigenen Mitte ruhen.

 

Als zweite menschliche Reaktion folgt meist, dass das Selbstbewusstsein in der Keller rutscht und fragt: warum können das andere - ich aber nicht? Das sich diese Frage wohl einige stellen, realisiert das eigene Denken nicht.

 

Und als dritte Reaktion folgt nach einiger Zeit des Übens der Frust mit der vielleicht damit verbunden fehlenden Geduld. Von 5 x „Gedankenändern“ hat es nach x Wochen vielleicht gerade mal 1x geklappt…

 

 

Spaß haben und einfach machen!

 

 

Habt Spaß! Wer Spaß am Leben hat, dem ist es

 

a) egal, ob dieser rosa Elefant einfach durch die Gedanken zieht - er stört ja nicht, wenn man ihn einfach ziehen lässt, und

 

b) einfach mal „einfach tun“ - ohne großartig zu überlegen, wie man es vielleicht besser machen kann oder gekonnt hätte. Und schon zieht der rosa Elefant einfach weiter.

 

 

Also lasse ich den rosa Elefanten einfach mal durch mein Leben ziehen - dann freuen wir uns beide, dass er da ist. Ich liebe meinen rosa Elefanten!

 

Wie geht ihr mit euren Gedanken um? Schreibt uns!

 


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